Schnell bewerben für Förderung von E-Ladestellen in Ortszentren!

16. Juli 2020

Noch bis zum 22. Juli 2020 läuft der aktuelle Förderaufruf des Bundesverkehrsministeriums für neue Ladestellen im Bereich der Elektromobilität. Im Rahmen der bereits sechsten Ausschreibung des Programms zum flächendeckenden Ausbau der Lade-Infrastruktur werden bis zu 3.000 Normal- und 1.500 Schnell-Ladepunkte gefördert. Dieser Aufruf stärkt erneut die lokalen Standorte in den Kommunen. Denn benötigt werden mehr Ladestellen direkt vor Ort, insbesondere auf Parkplätzen von Kindergärten, Krankenhäusern und Sportplätzen sowie direkt in den Stadt- und Ortszentren. Ich hoffe, dass möglichst viele Gemeinden und Städte aus meinem Wahlkreis Förderanträge stellen werden.

Antragsberechtigt sind private Investoren sowie Städte und Gemeinden. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass die neu eingerichteten Ladepunkte mindestens 12 Stunden täglich von Montag bis Samstag öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.

Für diese Ausschreibungsrunde stehen rund 35 Millionen Euro zur Verfügung. Insgesamt stehen für das Programm bis Ende 2020 rund 300 Mio. Euro bereit, um bundesweit 15.000 neue Ladesäulen einzurichten. Dieses Förderangebot stößt auf eine sehr große Nachfrage: In den ersten fünf Aufrufen sind fast 5.300 Anträge eingegangen.

Bezuschusst werden bis zu 50 Prozent der Investitionskosten rund um die Hardware sowie der Netzanschlusskosten. Näheres zur Bewerbung steht auf https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/infopapier-sechster-foerderaufruf-ladeinfrastruktur.html

Im Rahmen des neuen Konjunkturprogramms wird der Bund zusätzlich 2,5 Milliarden Euro in den Ausbau der Ladesäulen-Infrastruktur sowie Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektromobilität und in die Batteriezellfertigung investieren. Wichtige Partner sind dabei die Kommunen sowie kommunale Unternehmen. Daher wird ihnen für eine bedarfsgerechte Planung, auch über Kreis- und Landesgrenzen hinaus, ein Starterset mit praktischen Tipps und das „StandortTool” mit Übersichtskarten zur Verfügung gestellt.

 

Weitere Informationen gibt es unter www.starterset-elektromobilität.de.