Überlebenswichtige Hilfen für Kulturstätten

Damit Kunst und Kultur nicht zu den Corona-Verlierern werden, haben Bund und Land einige millionenschwere Hilfsangebote auf den Weg gebracht. Eines davon fängt mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen beispielsweise die Verluste auf, die Museen oder Sammlungen wegen der Corona-bedingten Besuchereinbußen verzeichnen. Das sind richtige und für die Kulturstätten überlebenswichtige finanzielle Hilfen, die ich als örtlich zuständiger  Bundestagsabgeordneter  unterstütze. Deshalb habe ich sehr gerne Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, bei seinem Besuch der Großen Kunstschau in Worpswede begleitet, wo er der Kulturstiftung des Landkreises Osterholz einen Zuwendungsbescheid über 100 000 Euro übergab.

Das Geld stammt aus einem Sonderprogramm zugunsten gemeinnütziger Kultureinrichtungen und –vereine. Viele von ihnen haben wochenlang schließen müssen und verzeichnen auch nach der Öffnung Besucherrückgänge von 50 Prozent. Genau diese Lücke kann mit den Fördermitteln ausgeglichen werden. In diesem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, dass jede Einrichtung den Zuschuss eigenständig beantragen muss, so wie es der Worpsweder Museumsverbund um Arne Segelken zum Beispiel für den Barkenhoff vorbereitet. Zudem dürfen die Antragsteller nicht vor Corona in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sein.

Aus vielen Gesprächen mit Kunstschaffenden weiß ich, dass eine große Zahl von ihnen keines der bisherigen Hilfsprogramme von Bund und Ländern nutzen können. Deshalb freue ich mich darüber, dass Minister Thümler in diesen Wochen ein weiteres Sonderprogramm zur Förderung von Soloselbstständigen in Arbeit hat, das diese Lücke schließen soll.

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