Verhandlungen über Fracking

Langwedel·Berlin (lod). Endspurt bei den Verhandlungen über die umstrittene Erdgasfördermethode Fracking: Der CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt (CDU) aus Langwedel erklärte am Mittwoch in einer Mitteilung, dass sich die Große Koalition darauf geeinigt habe, sowohl das Fracking als auch die unterirdische Ablagerung von Lagerstättenwasser in Trinkwassergebieten zu verbieten.

Auch in Gebieten, in denen Wasser für Lebensmittel gewonnen wird, solle die umstrittene Fördermethode, bei der Erdgas mittels Druck und einer chemischen Lösung aus dem Gestein gepresst wird, verboten werden. Die Energieunternehmen vermuten gerade in Norddeutschland Erdgas, das mit Fracking gefördert werden könnte.

„Ganz wichtige Punkte, die uns in der Region unter den Nägeln brennen, sind allerdings noch nicht gelöst“, räumte Mattfeldt ein. „Dazu gehören die Schaffung einer echten Beweislastumkehr im Falle von Erdbeben, die durch Erdgasförderung ausgelöstwurden.“ In Langwedel hatte es bereits solche Beben gegeben. „Außerdem kämpfe ich weiter dafür, dass wir eine oberirdische Aufbereitung des Lagerstättenwassers auf den Stand der Ultrafiltration bekommen, sodass am Ende lediglich noch das salzhaltige Wasser in die Erde verbracht wird“, betonte Mattfeldt.

aus Verdener Nachrichten und Weser Kurier vom 18.06.2015

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