Viele Millionen Euro vom Bund für Städtebauprojekte

27. Januar 2020

Mit hohen Zuschüssen fördert der Bund alljährlich heimische Städtebauprojekte. In der laufenden Förderperiode sind zahlreiche Millionen in den Wahlkreis Osterholz-Verden geflossen.  Der Bund wird die Städtebauförderung auf hohem Niveau fortsetzen. Auch im Bundeshaushalt 2020 ist wieder rund eine Milliarde Euro eingeplant. Aktuell richten Bund und Länder die Programme neu aus.

Im Rahmen des Bundesprogramms „Aktive Stadt-und Ortsteilzentren“ unterstützt der Bund die derzeit anlaufende Sanierung der Innenstadt von Osterholz-Scharmbeck. Ich freue mich, dass die Kreisstadt aus diesen Mitteln für 2019 einen Betrag von 270.000 Euro bekommt, mit dem die Sanierung angeschoben werden kann. Der Betrag ist der Bundesanteil der ersten Fördermittelrate in Höhe von 540.000 Euro, die Ende August 2019 offiziell übergeben wurde. Für die Stadtkern-Erneuerung sind für die kommenden Jahre Fördermittel in Höhe von insgesamt 8,7 Millionen Euro zugesagt. Ohne die finanziellen Hilfen des Bundes wären viele solcher wichtigen städtebaulichen Weiterentwicklungen in den Städten und Gemeinden unserer Region nicht umsetzbar. Osterholz-Scharmbeck hatte bereits in den zurückliegenden Jahren mit Hilfe von erheblichen Fördermitteln aus dem Programm „Soziale Stadt“ das Quartier Mozartstraße/Drosselstraße sanieren können.

Gleichzeitig fließen in den Jahren 2018 und 2019 mehr als zwei Millionen Euro des Bundes in städtebauliche Projekte im Landkreis Verden. Bedacht werden damit Projekte in Achim und Ottersberg.

Unter den 20 neuen ab 2019 geförderten Projekten im Wert von 22,5 Millionen Euro ist das „Familienzentrum Bunte Lok“ in Achim, das allein in diesem Jahr mit 713.000 Euro gefördert wird. Die Förderung wird in den Folgejahren fortgesetzt. Aus dem gleichen Topf hat der Flecken Ottersberg im vergangenen Jahr für die Erweiterung des evangelisch-lutherischen Kindergartens Ottersberg 575.000 Euro erhalten.

Aus dem Programm „Kleinere Städte und Gemeinden“ erhält der Flecken Ottersberg erhebliche Zuschüsse für die „Gesundregion Wümme-Wieste-Niederung“. Diese laufende
Maßnahme wurde vom Bund 2018 mit 112.500 Euro unterstützt, für 2019 werden 195.000 Euro ausbezahlt. Im Zuge des „Stadtumbaus West“ erhält die Stadt Achim für das laufende Projekt „Nördliche Innenstadt“ für die Jahre 2018 und 2019 jeweils Bundesmittel in Höhe von 300.000 Euro. Im Rahmen des Bundesprogramms „Aktive Stadt-und Ortsteilzentren“ hatte Achim bereits Fördermittel für die Sanierung des Magdeburger Viertels erhalten.

Damit sind im Jahr 2018 Bundesmittel in der Höhe von 987.500 Euro in den Kreis Verden geflossen. Im laufenden Jahr werden es 1.208.000 Euro werden.

Beim „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ übernimmt der Bund sogar 75 Prozent der Finanzierung und stellt dafür den Ländern für die Jahre 2017 bis 2020 jährlich 200 Millionen Euro extra bereit. Gefördert wird der Aus- und Neubau sozialer Infrastruktur wie Schulen, Büchereien, Kindergärten, Bürgerhäuser, Sportanlagen und Schwimmbäder sowie insbesondere der vom Bundesfamilienministerium geförderten „Sprach-Kitas“.

Näheres ist im Internet zu finden unter: www.umwelt.niedersachsen.de/themen/bauen_wohnen/staedtebaufoerderung/investitionspakt_soziale_integration_im_quartier/investitionspakt-soziale-integration-im-quartier-150848.html.