Violence Prevention Network gegen Extremismus und Gewalt

Nicht erst seit den jüngst bekannt gewordenen Taten der rechtsextremen Zwickauer Terrorzelle ist die Bekämpfung extremistischer Strömungen ein Anliegen der christlich-liberalen Koalition.

Bundesjugendministerin Dr. Kristina Schröder hat 2011 den Geldansatz für die Bekämpfung jeglicher Form von Extremismus um fünf Millionen Euro angehoben, sodass 2011 hierfür alleine in ihrem Etat 29 Millionen Euro zur Verfügung standen. Für 2012 konnte sie Einsparungen im Verwaltungsbereich in Höhe von zwei Millionen Euro erreichen. Diese zwei Millionen Euro werden deshalb zusätzlich für die aus diesem Titel finanzierten Programme zur Verfügung stehen.

Als für den Etat von Ministerin Schröder zuständiger Haushälter mache ich mir ein Bild von allen aus diesem Topf geförderten Projekten ein Bild. Deshalb habe ich mich mit der Mitbegründerin und Geschäftsführerin von Violence Prevention Network e.V., Judy Korn, getroffen, um mir ein Bild von der Arbeit dieses Vereins zu machen.

Der Verein widmet sich im Rahmen des Programms „Initiative Demokratie stärken“ mit einem Modellprojekt der Bekämpfung von Linksextremismus. Der Verein ist damit einer der wenigen Akteure, der sich intensiv mit den pädagogischen Herausforderungen bei der Arbeit in diesem komplexen Themenfeld mit Erfolg widmet.

Ein weiteres Projekt dieses Vereins ist das Programm „Verantwortung übernehmen—Abschied von Hass und Gewalt“. Hier arbeitet der Verein mit extremistisch gefährdeten Jugendlichen und versucht sie zu de-radikalisieren und ihnen so die Rückkehr in das demokratische Gemeinwesen zu ermöglichen.
 

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