Wer tiergerecht produziert, soll auch mehr für seine Produkte bekommen

Ich habe mich in Berlin mit dem Vorsitzenden des Landvolks Verden-Rotenburg, Jörn Ehlers, getroffen, um darüber zu sprechen, was aktuell die Landwirte im Kreis beschäftigt. Neben den Themen SuedLink, Wolf und Ferkel-Kastration ging es vor allem um die Produktion von Bioprodukten und die unterschiedlichen Zertifizierungen und Label, die es in diesem Bereich gibt.

Das Problem ist, dass es bereits viel zu viele unterschiedliche Label gibt. Das führt nach meiner Ansicht dazu, dass viele Verbraucher gar nicht mehr erkennen können, welches Label wofür steht. Deshalb wäre eine Vereinfachung  zielführender.

Ich bin mir mit dem Kreislandwirt einig, dass mit der Erfüllung der Voraussetzungen für solche Labels auch mehr bei den Erzeugern – also den Landwirten – ankommen muss. Das gilt gerade dann, wenn diese tierfreundlicher produzieren wollen.

Letztlich muss der Verbraucher am Regal entscheiden, ob er ein Bioprodukt oder ein qualitativ ebenfalls hochwertiges Produkt aus der konventionellen Landwirtschaft kaufen möchte.  Beide Formen der Produktion haben ihre Daseinsberechtigung, schließlich muss eine immer größere Weltbevölkerung auch ernährt werden. Dazu kommt, dass sich trotz steigenden Wohlstands bei uns nicht jeder Mensch Bioprodukte leisten kann.

Deshalb ist es mir wichtig, den Menschen die Wahl zu lassen und sowohl Bioproduzenten als auch konventionellen Erzeugern helfen, ihre Produkte nachhaltig und tiergerecht zu produzieren.

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