Wir brauchen mehr Engagement für die Gemeinschaft

Die Zahl der Einsatzmöglichkeiten im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes im Wahlkreis Osterholz-Verden nimmt immer weiter zu. Nach meinen Informationen aus dem Bundesfamilienministerium gibt es inzwischen 294 anerkannte Einsatzstellen, also Einrichtungen und Arbeitgeber, die insgesamt 808 Bufdi-Plätze zur Verfügung stellen. Das sind weit mehr vielfältige Erfahrungschancen nicht nur für junge Menschen als in den vergangenen Jahren.

Ich freue mich, dass immer mehr soziale, kulturelle, sportliche und ökologische Einrichtungen und Vereine interessierten Bürgern Plätze anbieten. Beim Bundesfreiwilligendienst können beide Seiten profitieren: die Freiwilligen von der beruflichen Erfahrung, die gemeinwohlorientierten Einrichtungen von engagierter Unterstützung.

In meinem Wahlkreis stehen in fast allen Kommunen vielfältige Einsatzangebote zur Auswahl. Viele Bufdi-Stellen werden in Kitas, Schulen, Jugendzentren, Mehrgenerationenhäusern, Sportvereinen, Seniorenzentren, Sozialstationen, Pflegediensten, Kirchengemeinden, Wohnheimen und Werkstätten für Menschen mit Behinderung sowie Flüchtlingshilfe und bei den Kommunen angeboten.

Aktuell sind nur 102 der im Landkreis Osterholz angebotenen 373 Plätze belegt. Deshalb sollten sich Interessierte aufgefordert fühlen, sich jetzt zu bewerben. Die meisten der Stellen bieten dabei die Diakonischen Behindertenhilfe (32 Plätze, davon besetzt: 2), das Kreiskrankenhaus Osterholz (20, davon besetzt: 9), der DRK-Kreisverband (14, davon besetzt: 2) an.

Auch im Landkreis Verden sind aktuell lediglich 99 der angebotenen 435 Plätze belegt. Die meisten der Stellen bieten dabei die Aller-Weser Kliniken (Achim: 11 Stellen, davon besetzt: 0; Verden: 14, davon besetzt: 2), das St. Johannisheim in Verden (15, davon besetzt: 2), die Stiftung Waldheim in Cluvenhagen (25, davon besetzt: 15), der DRK-Kreisverband Verden (28, davon besetzt: 7) sowie die THW-Regionalstelle Verden (20, davon besetzt: 6).

Wegen der Corona-Schutzmaßnahmen mussten viele Einrichtungen vorübergehend schließen oder ihren Betrieb einschränken. Aus diesem Grund wurde die Vermittlungsplattform www.freiwillige-helfen-jetzt.de gestartet, auf der  Bufdis alternative Einsatzbereiche im Nahbereich finden können. Dazu wurde eigens eine Ausnahmeregelung seitens des Bundesministeriums geschaffen. Gerade systemrelevante Einrichtungen konnten hier erweiterte Angebote einstellen.

Der Bundesfreiwilligendienst wurde 2011 gestartet. Jeder, der die Vollzeitschulpflicht erfüllt hat, kann sich für das Allgemeinwohl engagieren. Der Dienst dauert zwischen sechs und 24 Monaten, in der Regel ein Jahr. Er wird in Vollzeit abgeleistet; bei Freiwilligen über 27 Jahren ist auch Teilzeit möglich.

Bundesweit werden rund 40.000 Stellen gefördert mit einem Jahresbudget von 207 Millionen Euro. Dazu kommen noch einmal 20 Millionen Euro für die weiteren Freiwilligendienste.

Eine Liste der Anbieter von Bufdi-Stellen in den Landkreisen Osterholz und Verden ist in meinem Osterholzer Wahlkreisbüro erhältlich und kann von Interessierten unter der Mailadresse andreas.mattfeldt.wk2@bundestag.de angefordert werden.

Weitere Informationen zum Bundesfreiwilligendienst gibt es im Internet unter der Adresse: www.bundesfreiwilligendienst.de.

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