Zahlreiche Schäden in Langwedel und umzu nach Erdbeben

Eine knappe Woche nach dem Erdbeben im Langwedeler Raum zeichnet sich ein Bild des Schadens ab, den das Erdbeben vom vergangenen Donnerstag verursacht hat. Ich hatte über das Internet und die sozialen Netzwerke dazu aufgerufen, Schäden zu melden und zu berichten wo das Beben zu spüren war. Das habe ich getan, damit wir nicht nur einen Überblick haben, bis wo das Erdbeben gereicht hat, sondern vor allem, um den verantwortlichen Stellen zu verdeutlichen, welche Schäden angerichtet wurden. Außerdem bin ich immer noch skeptisch bezüglich der offiziell von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) angegebenen Stärke des Erdbebens mit 2,9 auf der Richterskala.

Ich hatte direkt am Tag nach dem Erdbeben Briefe an das Landesbergamt und die BGR geschrieben und dort seine Bedenken hinsichtlich der angegebenen Stärke sowie den Verdacht eines Zusammenhangs zwischen Erdbeben und Erdgasförderung geäußert. Inzwischen habe ich von beiden Stellen erste Antworten erhalten. Sowohl Landesbergamt als auch die BGR teilen mit, dass in den kommenden Wochen die Daten der mobilen Messstationen ausgewertet werden, um ein genaueres Bild über die Stärke gewinnen zu können. Die BGR bestätigt, dass erste Meldungen aus dem Landkreis Verden „durchaus die Intensität IV („deutlich“ gem. der Europäischen Makroseismischen Skala) möglich erscheinen“ lassen und bestätigt den Eindruck vieler betroffener Bürger. Das Landesbergamt schreibt zu einem möglichen Zusammenhang zwischen Erdbeben und Gasförderung Folgendes: „Aufgrund der lokalen Nähe zu dem Fördergebiet kann die BGR einen Zusammenhang mit der Erdgasförderung nicht ausschließen. Ob aus den Ergebnissen der Datenanalyse eventuell genauere Aussagen abgeleitet werden können, kann derzeit noch nicht beurteilt werden.”

Ich fordere die Bürger weiter auf, mir Schäden zu melden: Je mehr Menschen mir schreiben, desto besser. Betroffene können ihre Schäden an folgende Adresse schicken: Andreas Mattfeldt MdB, Platz der Republik 1, 11011 Berlin, Fax: 030-227 76932, Email: andreas.mattfeldt@bundestag.de.

Ich bleibe dabei, wir brauchen jetzt eine genaue Ursachenanalyse für das Erdbeben. Ich bleibe weiter dran an dem Thema.

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