125 Jahre Netz der Auslandshandelskammern

In diesem Jahr wird das Netz der Auslandshandelskammern 125 Jahre alt. Zu diesem freudigen Ereignis möchte ich zunächst herzlich gratulieren. Am Donnerstag habe ich hierfür ein Vi­deostatement aufgenommen, welches bald auf der Homepage der Auslandshandelskammern zu sehen sein wird.

Vor 125 Jahren steckte die Globalisierung noch in den Kinder­schuhen. Aber bereits damals wurden die Zeichen der Zeit ei­ner immer näher zusammenrückenden Welt mit einer immer größer werdenden wirtschaftlichen Verflechtung, mit der Gründung des AHK-Netzes, erkannt.

Hierüber bin ich ausgesprochen froh. Denn das AHK-Netz mit seinen Auslandshandelskammern an 140 Standorten in 92 Län­dern hat einen nicht zu unterschätzenden Anteil an der Export­stärke unseres Landes. Gerade unsere deutsche Wirtschaft – die vielfach durch kleine und mittelständische Unternehmen geprägt ist – hat sich auch durch das AHK-Netz zu einem Ex­portweltmeister mausern können.

Denn durch das unfassbar große Netz der Auslandshandels­kammern haben unsere kleinen und mittelständischen Unter­nehmen fast überall auf der Welt kompetente Ansprechpart­ner, die mit ihrem Expertenwissen und ihrem Knowhow dabei helfen, neue Märkte zu erschließen und somit Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum im In- und Ausland schaffen und manchmal sogar erst ermöglichen.

Schließlich haben Mittelständler oftmals nicht das nötige Knowhow und die Kapazitäten für die Erschließung neuer Märkte im Ausland, darum sind sie auf diese kompetente Hil­fe angewiesen. So können sich Mittelständler vielfach auf ihr Kerngeschäft – dem Verkauf von Waren und Dienstleistungen – konzentrieren und müssen nicht selbst erst einmal langwierige Marktstudien erstellen oder sich mit den unterschiedlichen Rechtssystemen anderer Länder auseinandersetzen.

Hilfe zu diesen und noch viel mehr Themen leisten die Aus­landshandelskammern vorbildlich. Ich weiß das aus eigener Erfahrung, durch zahlreiche Unternehmen aus meinem Wahl­kreis, die die Hilfe des AHK-Netzes bereits in Anspruch ge­nommen haben.

Damit die Auslandshandelskammern auch weiterhin den Un­ternehmen mit ihrem Expertenwissen so zuverlässig wie bisher zur Verfügung stehen können und weil sie eine unschätzbare Arbeit für die deutsche Wirtschaft leisten, unterstützen wir sie auch aus dem Bundeshaushalt mit ganzer Kraft.

Als zuständiger Hauptberichterstatter für das Wirtschafts­ministerium – und damit auch zuständig für die Auslands­handelskammern – setze ich mich seit Jahren dafür ein, dass sie mit ausreichend Mitteln ausgestattet werden, so dass das AHK-Netz noch weiter ausgebaut werden kann. So habe ich beispielsweise den Aufbau der AHK auf Kuba gerne begleitet und setze mich dafür ein, dass auch in Afrika noch viele weite­re Auslandshandelskammern entstehen, denn ich bin der fes­ten Überzeugung, dass man gerade in Afrika mit deutschem Knowhow und deutscher Technologie gutes Geld verdienen kann.

Ich kann nur jedem Unternehmen, das neue Märkte erschlie­ßen und seine Waren und Dienstleistungen exportieren möch­te, empfehlen, auf das AHK-Netz zurückzugreifen. Sie schaffen einen wertvollen Wissensvorsprung und unschätzbaren Stand­ortvorteil, den es zu nutzen gilt.

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