Mattfeldt besucht Nordappel – Modellprojekt verbindet Nachhaltigkeit und unternehmerisches Handeln
Der Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt hat die Mosterei Nordappel in Sehlingen besucht und sich vor Ort über ein innovatives Konzept informiert, das ökologische Ausgleichsflächen mit regionaler Wertschöpfung verbindet.
In der Mosterei des Unternehmens können die Bürger ihr selbst geerntetes Obst zum eigenen Verbrauch entsaften lassen. Neben der Versaftung von Fremdobst setzt das Unternehmen aber auch innovativ auf die Anlage und langfristige Pflege von Streuobstwiesen auf Ausgleichsflächen. Die dort gewonnenen Äpfel werden weiterverarbeitet und als regionale Produkte vermarktet. So entsteht ein geschlossener Kreislauf aus Naturschutz, Landschaftspflege und wirtschaftlicher Nutzung. „Ausgleichsflächen dürfen nicht nur auf dem Papier existieren“, betonte Mattfeldt. „Entscheidend ist, dass sie dauerhaft gepflegt und in ein nachhaltiges Nutzungskonzept eingebunden werden. Hier sehen wir, wie ökologischer Anspruch und unternehmerische Verantwortung zum Wohl der regionalen Gemeinschaft sinnvoll zusammengehen.“
Als zuständiger Berichterstatter für den Klima- und Transformationsfonds im Haushaltsausschuss sieht Mattfeldt in Konzepten wie in Nordappel einen richtungsweisenden Ansatz: „Solche Projekte zeigen, dass Nachhaltigkeit und unternehmerisches Handeln keine Gegensätze sind. Ich würde mich freuen, wenn wir mehr solcher Projekte sehen würden. Hier müssen wir ansetzen und prüfen, inwiefern bereits Möglichkeiten zur Unterstützung solcher Leuchtturmprojekte bestehen oder welche Voraussetzungen wir hierfür schaffen müssen.“
Sein Fazit: „Statt Flächen auszuweisen und sich selbst zu überlassen, sollten wir stärker auf Modelle setzen, die Verantwortung, Pflege und Wertschöpfung verbinden. Das stärkt Natur, Region und Betriebe gleichermaßen.“