Alt und was dann?

Vorgestern habe ich gemeinsam mit unserer niedersächsischen Familienministerin Mechthild Ross Luttman auf einer Veranstaltung der Frauen Union über unsere immer älter werdende Gesellschaft gesprochen.

Es hat sich gezeigt, dass die ältere Generation in allen Bereichen heute ganz anders aussieht als noch vor 20 Jahren. Die heutigen Senioren sind aktiv und wollen vielfach ihre Fähigkeiten weitergeben und sich ehrenamtlich einsetzen. Dies ist vor allem deshalb möglich, weil die Älteren wie nie zuvor über einen derartig robusten Gesundheitszustand verfügen, wie es in der Menschheitsgeschichte noch nie der Fall war. Dies ist ein Segen.

Es darf aber auch nicht vergessen werden, dass natürlich im Leben von uns Menschen der Tag kommen kann, an dem wir uns nicht mehr selbständig helfen können. Eine Pflege im Kreise der Familie ist aus unterschiedlichsten Gründen nicht immer möglich und vielfach von den Senioren selbst gar nicht gewünscht.

Deshalb freue ich mich, dass unsere Senioreneinrichtungen in unserer Region sehr gut aufgestellt sind. Seit meinem Amtsantritt als Bürgermeister 2001 ist es einer meiner Hauptziele, dass die Menschen im Alter in Würde alt werden können. Hierzu zählt auch, wenn denn nötig, eine wohnortnahe Unterbringung in einer guten und abwechslungsreichen Senioreneinrichtung. In meiner Gemeinde ist es uns in der Ortschaft Etelsen gelungen, im vergangenen Jahr eine zweite Senioreneinrichtung, mit einem außerordentlich kompetenten Betreiber eröffnen zu können. Es wurde eine Seniorenresidenz mit Pflege und betreuten Wohnen der neuesten Generation geschaffen. Eine Einrichtung, die mitten im Ort und direkten Zugang zu allen Einkaufsmöglichkeiten, direkten Verkehrsanbindungen und auch direkter Nähe zu allen infrastrukturellen Einrichtungen gelegen ist.

Sorge bereitet mir allerdings in diesen Tagen, dass es politische Gruppen in Deutschland gibt, die die Generationen gegeneinander aufwiegeln. Eine derartige Politik wird am Ende nur Verlierer kennen. Die Menschen in Deutschland und vor allem in der CDU wissen, dass die eine Generation ohne die andere nicht wird menschenwürdig bestehen können. Dies erfordert logischerweise immer auch Toleranz, Zugeständnis und Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Altersgruppen in unserem Land.

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