Bundesverkehrswegeplan wird am Freitag beschlossen

Andreas Mattfeldt FensterDer Bundesverkehrswegeplan 2030 steht kurz vor der parlamentarischen Schlussabstimmung. Am vergangenen Mittwoch wurden die drei Ausbaugesetze zum Bundesverkehrswegeplan und die dazugehörigen Änderungsanträge letztmalig im Verkehrsausschuss beraten. Nun soll der Bundesverkehrswegeplan an diesem Freitag vom Bundestag beschlossen werden.

Erstaunt bin ich über einen Änderungsantrag der Linkspartei zur geplanten Ortsumgehung Ritterhude (B 74neu). Demnach soll die komplette Ortsumgehung entfallen, da sich laut Linken angeblich keine Entlastungswirkungen für die Ortsdurchfahrt Ritterhude sowie Scharmbeckstotel ergeben würden. Diese Aussage kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Die Linken wollen ganz offensichtlich die geplagten Bürger, die den anhaltenden Verkehr und den sich daraus ergebenen Lärm ertragen müssen, im Stich lassen. Darüber hinaus ist die Aussage der Linken auch schlicht und ergreifend sachlich falsch. Eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken hat ergeben, dass die Ortsumgehung für das prognostizierte Verkehrsaufkommen im Jahr 2025 in der Ortsdurchfahrt Ritterhude für eine Entlastung von ca. 17 Prozent im Zuge der B 74 und ca. 56 Prozent im Zuge der L 151 sorgen wird sowie ca. 46 Prozent in der Ortsdurchfahrt Scharmbeckstotel.

Ich stelle mir ernsthaft die Frage, ob Die Linke die Antwort der Bundesregierung auf ihre eigene Anfrage vergessen hat oder willentlich ignoriert. Beides wäre schlimm. Fest steht, dass die geplante Umgehungsstraße wichtig für die Menschen in Ritterhude und Scharmbeckstotel ist. Sie entlastet die Ortsdurchfahrt sowohl in Ritterhude als auch in Scharmbeckstotel massiv, sie sorgt für weniger Lärm und Verkehr und damit vor allem für eine höhere Lebensqualität für die Menschen vor Ort.

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