Der Krise etwas Gutes abgewonnen

Mattfeld beim Maschinenbauer Hoefs

Von Robert Goldberg Ritterhude. Bayer AG, Lürssen Werft, Kraft Foods, Hella Fahrzeugkomponenten, Lufthansa Technik, Siemens Wind Power – die Referenzen der Ritterhuder Maschinenbau-Firma Hoefs lesen sich wie ein Who is Who der deutschenWirtschaft. Kundenbezogene Auftragsfertigung ist das Zauberwort der Produktion in Ritterhude, seien es edle Yachtrelings aus Edelstahl, Gangwaystützen eines Hubschrauberdecks aus Aluminium oder gar eine kugelsichere Karosse für ein serienmäßiges Auto. Der CDU-Bundestagskandidat Andreas Mattfeld besuchte die Firma jetzt im Rahmen seiner Mittelstandstour.

 

Nicht auf Produktion nach Katalog sondern kundenbezogene Auftragsfertigung; keine Konzentration auf einen Großkunden sondern Kunden in verschiedenen Bereichen zur Risikominimierung; nicht nur Lieferant sein sondern auch Partner für ganzheitliche Problemlösungen, diese Erläuterungen des Firmenchefs Alexander Hoefs hörte der CDU-Politiker gerne. Auch, dass es schon Pläne für einen Produktionshallen-Neubau gibt und aufgrund der guten Auftragslage sechs Mitarbeiter zusätzlich beschäftigt werden. Probleme? Die sieht der Ritterhuder Unternehmer weniger in seinem eigenen Betrieb: “Kurzarbeit bei Material-Zulieferern erschwere unser exakte Auftrags-Termineinhaltung. Und die Zahlungsmoral in der Branche muss sich wieder verbessern”, so Hoefs, der gleichzeitig die gute Unterstützung durch die Ritterhuder Gemeindeverwaltung lobt.

Und etwas Gutes kann der Ritterhuder Unternehmer auch der Krise abgewinnen: “Wir finden auch dem Arbeitsmarkt qualifizierte Facharbeiter, die durch Rationalisierung in Großbetrieben freigestellt werden.”

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