Erdgasförderung in Völkersen

DSC 0001Emissionen beim Abfackeln

Derzeit hat die RWE Dea in Völkersen wieder mit dem von Zeit zu Zeit technisch notwendigen Abfackeln von Erdgas zur Reinigung der Leitungen begonnen. Das habe ich zum Anlass genommen gemeinsam mit der Bürgerinitiative „No Fracking“ das Gespräch mit der RWE Dea zu suchen.

Dabei ging es in erster Linie um die beim Abfackeln entstehenden Emissionen. Dabei wird unter anderem auch das hochgiftige Quecksilber mit freigesetzt. Die RWE Dea reduziert durch den freiwilligen Einbau von Filtern den Quecksilber-Ausstoß von 5000 Mikrogramm je Kubikmeter auf 50 Mikrogramm je Kubikmeter. Das ist für mich der richtige Weg. Allerdings habe ich bei dieser Gelegenheit erfahren, dass das Unternehmen hierzu gesetzlich nicht verpflichtet ist. Das kann nicht sein. Quecksilber ist zu gefährlich, um das ungeregelt zu lassen.

Deshalb habe ich mich direkt nach dem Gespräch in einer Email an Minister Altmaier gewandt und ihn gebeten, im Zuge der ohnehin notwendigen Neuregelung der Rahmenbedingungen für die Erdgasförderung auch den Einbau solcher Filter gesetzlich verpflichtend vorzuschreiben. Bereits im Vorfeld der Koalitionsgespräche hatte ich mich an Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie den Umweltminister gewandt mit der Bitte, eine Neuregelung der Rahmenbedingungen im Koalitionsvertrag zu verankern.

Foto (v.l.n.r.): Andreas Noltemeyer (Bürgerinitiative No Fracking), Folkert Wessel (RWE Dea), Andreas Mattfeldt (Bundestagsabgeordneter), Sven Burmester (RWE Dea)

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