„Für Achim-West am Ball bleiben“

Achim (wei). „Wir alle müssen jetzt gemeinsam am Ball bleiben, damit die neue Autobahnabfahrt Achim-West realisiert werden kann. Auch das Land Bremen müssen wir ins Boot holen“: Das betonte der CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt bei einem Gespräch mit dem Achimer Stadtrat Karl-Heinz Lichter (CDU) und dem Vorsitzenden des Wirtschaftsbeirats Achim, Gerhard Hasselmann. Geplant seien Anbindungsgespräche mit dem Land Bremen, so Mattfeldt. Der CDU-Politiker will nach eigenen Angaben in der Sache auch mit Carsten Sieling, Bundestagsabgeordneter aus Bremen, Kontakt aufnehmen. Es gehe darum, eine finanzielle Beteiligung des Landes Bremen zu erreichen, erklärte Mattfeldt.

Wie berichtet, ist der Weg für den Bau der Anschlusstelle Achim-West frei. Das Bundesverkehrsministerium stimmte vor einigen Wochen dem Vorhaben grundsätzlich zu. Von dort kam der sogenannte „Gesehen-Vermerk“. So wird die Erlaubnis der Straßenbaulastträger genannt, eine Anschlusstelle bauen zu dürfen. Der „Gesehen-Vermerk“ bildet die Grundlage für alle weiteren Planungen. Hauptgrund für den Bau der Autobahnabfahrt sei, so der Bundestagsabgeordnete Mattfeldt, die verkehrliche Entlastung insbesondere von Uphusen. Außerdem eröffne die neue Anschlusstelle Chancen, weitere Gewerbebetriebe in Achim anzusiedeln, die der Stadt künftig Steuereinnahmen brächten.

Wann der erste Spatenstich gesetzt werden kann, ist noch nicht abzusehen. Die Überlegungen zum Bau der Anschlusstelle Achim-West an der Autobahn 27 sind bereits rund 13 Jahre alt. Zuletzt war von Projektkosten in Höhe von rund 85 Millionen Euro die Rede.

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