Mattfeldt kritisiert Fracking-Kriterien

Landkreis Verden (ud). „Ich war überrascht, heute davon zu erfahren, dass das Land Kriterien für das sogenannte Fracking aufgestellt hat, die nicht dem entsprechen, was die niedersächsische CDU-Landtagsfraktion gefordert hat“, erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt und kritisiert damit den FDP-Wirtschaftsminister Bode in Hannover. Der Liberale hält , wie berichtet, eine Umweltverträglichkeitsprüfung für die umstrittene Gasfördermethode für unnötig und will die Genehmigungen auch ohne UVP erteilen.

„Soweit mir bekannt ist, sehen die neuen Mindestanforderungen zur Genehmigung von Fracking-Vorhaben nur eine Information der Landkreise und Bürgermeister vor. Das reicht aber nicht. Wir vor Ort müssen nicht nur informiert werden, sondern müssen aktiv beteiligt werden und ein Einspruchsrecht haben. Das gilt sowohl für den Landkreis und den Kreistag als auch für die betroffenen Bürgermeister“, fordert Mattfeldt, der für die CDU im Verdener Kreistag sitzt und acht Jahre hauptamtlicher Bürgermeister im Flecken Langwedel war.

„Wir haben im vergangenen Jahr schmerzhaft erfahren, welche Risiken die Erdgasförderung birgt. Gemeinsam mit Vertretern aller Parteien sind wir dabei, die Konsequenzen daraus zu ziehen, damit sich so etwas nicht wiederholt“, meint Mattfeldt und bezieht sich damit auf die Benzolfunde im Erdreich, die es bei der Erdgasförderung in Völkersen gegeben hat.

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