Neue Lärmschutzmaßnahmen in Verden

Die Überarbeitung der Schalltechnischen Untersuchungen für Verden-Süd und Verden-Nord sind abgeschlossen. Die Überarbeitung hatte zum Ergebnis, dass für 1510 Wohneinheiten (ca. 700 Gebäuden) im Bereich der Lärmschutzwände und außerhalb, noch Überschreitungen der Lärmsanierungsgrenzwerte vorliegen und damit die verbundene Möglichkeit der Umsetzung passiver Lärmsanierungsmaßnahmen. Die Anzahl der Wohneinheiten für zusätzliche passive Lärmsanierungsmaßnahmen hat sich Aufgrund der neuen Grenzwerte damit um ca. 380 Wohneinheiten (ca. 160 Gebäude) erhöht. Laut Deutsche Bahn soll ein Ingenieurbüro für die Umsetzung der passiven Lärmsanierungsmaßnahmen voraussichtlich Ende diesen Jahres beauftragt werden, so dass von einer Umsetzung ab 2019 ausgegangen werden kann.

Die Neuberechnung war notwendig geworden, weil die Grenzwerte gesetzlich gesenkt wurden. Dadurch kommt es bei diversen Gebäuden, auch bei solchen, welche im Bereich der Lärmschutzwände liegen, zu Überschreitungen der „neuen“ Lärmsanierungsgrenzwerte, so dass hier zusätzlich passive Lärmsanierungsmaßnahmen umgesetzt werden können. Weitere aktive Lärmsanierungsmaßnahmen ergeben sich aus der Überarbeitung der Schalltechnischen Gutachten allerdings nicht.

Bei jedem Gebäude, für das eine Förderfähigkeit vorliegt, werden die jeweiligen Eigentümer voraussichtlich Anfang 2019 separat angeschrieben mit der Frage, ob ein Interesse an der Umsetzung passiver Lärmschutzmaßnahmen besteht.

Für den Bereich zwischen Kleine Ludwigstraße und Birkenstraße wird derzeit noch ein Schalltechnisches Gutachten erstellt.

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