Schützenfest in Worpswede

Gestern habe ich das Schützenfest in Worpswede besucht. Der Ortsbürgermeister, mein Freund Willi Seidel hat mir vorgeschwärmt, wie schön doch gerade das Schützenfest in seiner Ortschaft sei. Ich müsse unbedingt einmal vorbeikommen, denn die Worpsweder Schützen feiern noch, genau wie mein eigener Schützenverein Völkersen, traditionell am Montag. Das ist inzwischen eher die Ausnahme. Allerdings stelle ich häufig fest, dass diese Traditionsvereine auch heute noch sehr gut funktionieren. Leider leiden viele Schützenvereine unter Nachwuchsmangel. Nicht so in Worpswede!

Beim Schützenfest in Worspswede mit Axel Miesner und Willi Seidel.

Dabei sind die Schützenvereine für das Heimatgefühl unserer Region enorm wichtig. Sie fördern die Dorfgemeinschaft und bieten einen Sport, der von der Familie gemeinsam betrieben werden kann.

Deshalb ist für mich erschreckend und nicht hinnehmbar, dass durch die schrecklichen Ereignisse in Winnenden gewisse Medien und Politiker unsere Schützen/innen in die Nähe von möglichen Amokläufern stellen. Dies ist unseriös und unsachlich.

Ein wichtiger Grund für meinen Besuch in Worpswede war aber auch meine Neugierde, meinen Amtskollegen, Bürgermeister Stefan Schwenke, als amtierenden Schützenkönig zu erleben. Ich hatte schon den Eindruck, dass Stefan die Kette nur ungern wieder hergegeben hat. Man hat gesehen, wieviel Spaß es ihm gemacht hat, einmal König und nicht nur Bürgermeister von Worpswede sein zu dürfen.

Ich hoffe, ich habe beim Völkerser Schützenfest vom 18. – 20. Juli genau soviel Glück wie Stefan.

 

 

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