Wir sind reif für ein Pilotprojekt Zukunft

Viele Kommunen wollen ihren Beitrag zur Energiewende leisten. Meist fehlen aber die praktischen Anpacker, um die Zukunft energiesicher zu gestalten. Genau um diese Anpacker ging es mir und der Verdener CDU-Kreistagsfraktion bei unserem Besuch des Achimer Spezialisten für innovative Stromversorgungen, Power Innovation.

Unser Hauptproblem wird in Zukunft sein, den Strom dann und dort zur Verfügung zu haben, wann und wo er gebraucht wird. Strom gibt es eigentlich genug. Knackpunkt sind aber innovative Speicher- und Lademöglichkeiten, die auch in der Praxis funktionieren. Genau die sind das Spezialgebiet von Power Innovation-Geschäftsführer Bernhard Böden und seinen 100 Mitarbeitern in Achim. Ich bin überzeugt davon, dass die Technik, die wir seit vielen Jahren in der Windenergie haben, gemeinsam mit dem Know-How der Achimer dafür geeignet ist, die sich abzeichnenden Probleme im Bereich der Netzsicherheit und der Elektromobilität zu lösen.

Böden ist Innovationsbotschafter der Industrie- und Handelskammer Stade. Von seinem Betrieb entwickelte Produkte sind heute und in großen Stückzahlen bei Unternehmen wie Bahn, Telekom und Stromlieferanten im Einsatz.

Seit 2013 arbeitet Power Innovation zusätzlich an leistungsstarken stationären Energiespeichern auf der Grundlage von Lithium-Ionen-Zellen und modernsten
Ladetechniken. Diese können die Basis zum Beispiel für völlig neuartige Schnellladestationen sein, die den Bereich der Elektromobilität auf völlig neue Beine stellen würden. Als Haushaltspolitiker bin ich unter anderem zuständig für die Mittel des Energie- und Klimafonds (EKF) der Bundesregierung, dessen Förderkulisse genau auf solche zukunftsträchtigen Entwicklungen ausgerichtet ist.

Besonders von Interesse für den Bund ist  dabei der Ansatz, dass diese Hochleistungsspeicher- und Ladestationen mit Windenergie und Photovoltaik gespeist werden sowie Wohn- oder Gewerbegebäude mit Wärme versorgen können. Hier liegt auch das besondere Interesse der Verdener CDU-Kreistagsfraktion.  Wir möchten hier bei uns im Landkreis die Weichen stellen für ein Pilotprojekt Zukunft. Das könnte ein bundesweit beachtetes neues Wohn- oder Gewerbegebiet werden, das sich mit regenerativen Energien und aus eigenen Stromspeichern speist. Dort wollen wir von der Glasfaser-Vernetzung über Brennstoffzellen bis zu Car-Sharing und E-Mobilität alles neu und ohne Scheuklappen für morgen denken.

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