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10.02.2017
 · Aktuelle Meldungen

Weiterentwicklung der Kindertagesbetreuung

3036924Im nächsten Jahr wird wieder mehr Geld für Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege zur Verfügung gestellt. Der Bundeshaushalt und der Finanzplan bis 2020 sehen einen Aufwuchs der Mittel von mehr als 1,7 Milliarden Euro vor. Gute Kindertagesbetreuung ermöglicht Kindern bessere Bildung und Teilhabe und fördert die Integration. Sie unterstützt Eltern in ihrem Erziehungsauftrag und trägt zur Armutsprävention bei. Deshalb habe ich die Anhebung der Mittel im Haushaltsausschuss sehr gerne unterstützt, damit die Kindertagesbetreuung quantitativ und qualitativ weiterentwickelt werden kann.

Das Bundeskabinett hatte am 14. Dezember 2016 das „Gesetz zum weiteren quantitativen und qualitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung“ auf den Weg gebracht. Damit sollen 100.000 zusätzliche Betreuungsplätze geschaffen werden. Im Unterschied zu den bisherigen Investitionsprogrammen umfasst das neue Programm Betreuungsplätze auch für Kinder im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt. Für dieses neue Programm sollen von 2017 bis 2020 insgesamt 1,126 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt werden.

Darüber hinaus stehen im Bereich der sprachlichen Bildung zusätzliche 600 Millionen Euro für den Zeitraum 2017 bis 2020 zur Verfügung. Der Großteil der Mittel wird für eine Verdopplung der „Sprach-Kitas“ genutzt. Mit dem Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ unterstützt das Bundesfamilienministerium seit Anfang 2016 die alltagsintegrierte sprachliche Bildung in Kindertageseinrichtungen. Mit den zusätzlichen Mitteln können bundesweit weitere 3.500 Einrichtungen gefördert werden. Aus meinem Wahlkreis Verden/Osterholz erhalten bereits elf Kitas eine Förderung aus dem Bundesprogramm.

09.02.2017
 · Aktuelle Meldungen

Interview mit Morsumer Bundestags-Praktikantin Patrizia Reinecke

PM Patrizia LammertIm Rahmen ihres zweiwöchigen Praktikums bei der Bundestagsverwaltung konnte die junge Morsumerin Patrizia Reinecke so einige Blicke hinter die Kulissen des politischen Berlins werfen. Neben verschiedenen Veranstaltungen und Einweisungen in die Arbeitsabläufe der Bundestagsverwaltung stand in der zweiten Woche auch ein Interviewtermin mit mir auf dem Plan. Bevor es allerdings soweit war, trafen wir bereits am zweiten Praktikumstag zufällig auf der Fraktionsebene aufeinander, wo ich Patrizia  kurzerhand mit in den Fraktionssaal und unter meine Fittiche nahm, um Erinnerungsfotos mit dem Bundestagspräsidenten Dr. Norbert Lammert und dem Bundesinnenminister Thomas de Maizière zu machen. Der Bundestag als Arbeitsplatz ist natürlich eine spannende Sache – ich weiß noch genau, wie neugierig und gespannt ich nach meinem Amtsantritt vor fast acht Jahren war!

Eine Woche später war es dann soweit, ausgerüstet mit klugen und detailliert überlegten Fragen besuchte die Schülerpraktikantin mich in meinem Büro. Patrizia wollte unter anderem wissen, was für mich der Anstoß war, mich überhaupt politisch zu engagieren und ob es schon immer das Ziel gewesen sei, Bundestagsabgeordneter zu werden. Für das Interview habe ich mir Zeit genommen, sodass ich auf alle Fragen ausführlich antworten konnte: Große Politik sollte in meinen beruflichen Plänen nie eine Rolle spielen. Die Tatsache, dass das Langwedeler Freibad seinerzeit geschlossen werden sollte, brachte bei mir den Polit-Stein ins Rollen: ich habe die Schließung einfach nicht hinnehmen wollen und mich dementsprechend eingemischt. Und sowohl das Langwedeler Freibad als auch meine Form der klaren Aussprache sind heute noch von Bestand... PM Patrizia de Maiziere

Der Fragenkatalog von Patrizia umfasste neben den Themen Haushalts- und Petitionsausschuss auch konkrete Fragen zum Jugendaustauschprogramm PPP und zur anstehenden Bundestagswahl. Es hat mir großen Spaß gemacht, Patrizia Rede und Antwort zu stehen! Anhand der Fragestellungen habe ich gemerkt, dass sie sich engagiert in die Themenbereiche eingearbeitet hat, um konkrete Fragen stellen zu können. Natürlich wünsche ich ihr für Ihre Zukunft und ihren zukünftigen Werdegang alles Gute, aber ich bin mir sicher, dass sie ihre Ziele erreicht, wenn sie weiterhin so interessiert und aufgeschlossen bleibt. 

07.02.2017
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Besuch der Internationalen Grünen Woche

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Die Grüne Woche ist international die wichtigste Messe für Ernährungswirtschaft, Landwirtschaft und Gartenbau. Auch ich ließ es mir nicht nehmen, vergangene Sitzungswoche zahlreiche Produkte und Erzeugnisse der über 1600 Aussteller persönlich zu begutachten. Mein Wahlkreis ist neben den größeren Städten und Ortschaften sehr landwirtschaftlich geprägt, da ist es für mich interessant, mir einen Überblick über die technologischen Neuerungen dieser Branche und die zahlreichen und vielfältigen Produkte zu verschaffen. Gerade die Internationalität der Aussteller aus über 60 Ländern macht diese Messe so spannend und vielfältig.

Die Messe, die dieses Jahr knapp 400.000 Besucher zählte, hat ihre Anfänge im Jahr 1926. In der Niedersachsenhalle der Grünen Woche, wo regionale Aussteller aus ganz Niedersachsen ihre Produkte präsentierten, hatte ebenfalls der Bürger-Dorfladen Otersen sein Konzept und seine Produkte vorgestellt. Günter Lühning und Dieter Bergstedt, Mitglieder des Vorstandes des Dorfladens, präsentierten den zahlreichen Besuchern, dass auch ein kleines Geschäft auf dem Lande heutzutage noch erfolgreich sein kann. Ich finde es klasse, was die Oterser mit ihrem Dorfladen auf die Beine gestellt haben. Gerade der Bezug zum Ort, die vielen regionalen Produkte und das dazugehörige AllerCafé, machen den Dorfladen zu einem beliebten Ort zum Einkaufen und zum Verweilen.   

Bereits im Jahr 2014 hat der Dorfladen Otersen von der Initiative „Deutschland - Land der Ideen“, die gemeinsam von der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft betrieben wird, den Preis „Ausgezeichneter Ort 2014“ zum Jahresthema „Innovationen querfeldein“ bekommen. Anfang des Jahres konnte darüber hinaus der 250.000te Besucher begrüßt werden. Den Preis haben sich die Initiatoren und Mitarbeiter des Dorfladens wahrlich verdient. Gerade für ältere Menschen ist die Möglichkeit vor Ort einkaufen zu können von besonderer Bedeutung. Aber auch die jüngeren bekommen so einen besseren Bezug zu ihrer Region und lernen die regionalen Produkte besser kennen. Über eine viertel Millionen Kunden können nicht irren. Darüber hinaus hat die Dorfgemeinschaft gemeinsam dafür gekämpft und mit der Dorferneuerung sowie dem Dorfladen dazu beigetragen, dass das positive Beispiel Otersen – trotz der allgemeinen demografischen Entwicklung auf dem Lande – ein lebenswerter und blühender Ort ist. Ich bin mir sicher, dass Otersen, dank des starken Zusammenhalts, eine lebenswerte und großartige Zukunft vor sich haben wird.

Der Dorfladen Otersen, der unter dem Motto „von Bürgern für Bürger“ auftritt, ist zu finden in der Straße Steinfeld 9 in 27308 Otersen. Mehr Infos und Öffnungszeiten gibt es unter www.dorfladen-otersen.de

Foto: Dieter Bergstedt, Günter Lühning, Andreas Mattfeldt (v.l.n.r)

02.02.2017
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„Erlebe IT“: Schulen können sich für Termine in 2017 anmelden

Andreas MattfeldtAls Schirmherr der Initiative „Erlebe IT“ habe ich bereits im letzten Jahr das Schulzentrum Ritterhude besucht und dort einen Workshop rund um das Thema Soziale Netzwerke begleitet. Jetzt können sich interessierte Schulen gerne wieder für Termine im neuen Jahr 2017 anmelden.

Die Veranstaltungen zur Vermittlung von Medienkompetenz richten sich an Schülergruppen ab der sechsten Jahrgangsstufe. Angeboten werden individuell vereinbarte Workshops zu folgenden Themen: Jugend und Internet, Internetsicherheit, Kommunikation im Netz, Big Data und speziell YouTube als beliebtes Online-Angebot für diese Zielgruppe. Für Eltern kann die Informationsveranstaltung „Was macht mein Kind im Netz?“ organisiert werden sowie für Lehrer Fortbildungen zum Unterrichten mit digitalen Medien.

Die Jugendlichen hatten bei der bisherigen Veranstaltung viele Fragen, insbesondere zu praktischen Details im Umgang mit dem Internet. Da ging es zum Beispiel um das Herunterladen von Bildern oder die Sicherheit ihrer persönlichen Daten. Hierzu haben sie lebensnahe Tipps und Informationen von den jungen Teamern erhalten, welche die Schulungen durchführen.

Schulleitungen mit Interesse an einer Teilnahme wenden sich zwecks Anmeldung gerne an mein Berliner Büro unter Telefon 030 / 227 71324.

Träger der Initiative ist der Branchenverband Bitkom. In den letzten sechs Jahren wurden ca. 32.000 Schüler sowie ca. 6.000 Eltern und Lehrer durch „Erlebe IT“ geschult. Rund 140 Bundestagsabgeordnete unterstützen mit ihrer Schirmherrschaft die kostenfreie Initiative, die auch der Berufswahlorientierung dient.

30.01.2017
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Erdbeben in Völkersen wurde durch die Erdgasförderung ausgelöst

Andreas MattfeldtNun ist es auch offiziell vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) bestätigt. Das starke Erdbeben im Raum Langwedel/Verden vom 22. April 2016 wurde laut Untersuchungsbericht des Landesamtes mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit von der durch die DEA AG betriebenen Erdgasförderung ausgelöst. Damit haben wir es nun auch von offizieller Stelle schwarz auf weiß. Dieses Erdbeben war mit einer Magnitude von 3,1 der bislang traurige Höhepunkt einer langen Reihe von mindestens 16 Beben, die durch die Erdgasförderung ausgelöst wurden, seit dem Beginn der Messungen 2008.

Das Landesamt berichtet, dass für das Erdbeben vom 22. April 2016 insgesamt 149 Angaben über Erschütterungen aus der Bevölkerung eingegangen sind, die überwiegend aus dem Flecken Langwedel und aus Teilen der Stadt Verden stammen. Die starken Erschütterungen wurden vom Landesamt mit einer Intensität von V bis VI auf der Europäischen Makroseismischen Skala bewertet. Diese Einstufung bedeutet, dass das Beben von den meisten Personen innerhalb und außerhalb von Gebäuden wahrgenommen wurde. Die Einstufung spiegelt sich ebenfalls in hunderten Gebäudeschäden wider, die durch das Erdbeben aufgetreten sind.

Zur konkreten Ursache des Erdbebens nimmt das Landesamt an, dass die Druckabsenkung infolge der Erdgasförderung zu Veränderungen des Spannungsfeldes im tiefen Untergrund geführt hat. Demnach können erhöhte Spannungen durch die Reaktivierung vorhandener tektonischer Störungen impulsartig durch ein seismisches Ereignis abgebaut werden. Im Bereich des Epizentrums seien tektonische Störungen bekannt, deren Richtung mit der Ausrichtung der Bruchfläche übereinstimmen.

Nach der Einstufung des Bebens durch das Landesamt in die Intensitätsstufen V bis VI und den gemessenen Bodenschwinggeschwindigkeiten von 4,9mm/s bis 5,5mm/s greift nach der neuen gesetzlichen Regelung die Beweislastumkehr im Bergschadensrecht. Viele Anti-Fracking Bürgerinitiativen hatten dies nach der Verabschiedung der Anti-Fracking-Gesetzgebung bezweifelt. Es bleibt festzuhalten, dass wir im vergangenen Sommer eine für die Bevölkerung vor Ort gute Gesetzgebung beschlossen haben, für die ich jahrelang gekämpft habe. Hätten wir diese Gesetze nicht verabschiedet, hätten die Bürger keine rechtliche Grundlage, um Schadensersatzansprüche bei der Industrie geltend zu machen. Diese hätten dann höchstens auf freiwilliger Basis die Schäden reguliert. Mir als Abgeordnetem wurde bereits von mehreren Geschädigten berichtet, dass die DEA die angemeldeten Schäden schon vielfach reguliert hat.

27.01.2017
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Bundestag aktuell vom 27.01.2017

mattfeldt 05Die zweite Sitzungswoche in diesem Jahr geht zu Ende und in meinem Newsletter gibt es die aktuellen Themen der Woche. Wir haben am Dienstag mit einem Staatsakt dem verstorbenen Roman Herzog gedacht. Mehr zu den Themen dieser Woche gibt es wie immer hier.

26.01.2017
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Veranstaltungsempfehlung: Vortrag von Boris Reitschuster: „Putins verdeckter Krieg. Wie Moskau den Westen destabilisiert.“

Liebe Freunde,

das Bildungsforum der Konrad-Adenauer-Stiftung Niedersachsen lädt zu einer Vortragsveranstaltung und Diskussion mit dem Journalisten und Sachbuchautor Boris Reitschuster ein.

„Putins verdeckter Krieg. Wie Moskau den Westen destabilisiert“ am Donnerstag, dem 9. Februar 2017, um 17.00 Uhr, im Hotel „Tivoli“, Beckstr. 2, 27711 Osterholz-Scharmbeck.

Reitschuster ist Russlandexperte und hat sechzehn Jahre als Büroleiter des Focus-Magazins in Moskau gearbeitet. In seinem aktuellen Buch „Putins verdeckter Krieg. Wie Moskau den Westen destabilisiert“ beschreibt er, wie Putin die EU destabilisiert, um seine Macht zu stärken und Russland wieder zu einer Weltmacht zu machen.

Boris Reitschuster zeichnet ein beunruhigendes Bild: Europa wird von Putin unterwandert. Moskau hat europaweit engste Kontakte zu rechts- und linksextremen Szenen geknüpft. Es gibt heute kaum noch ein Land, in dem Putin seinen Einfluss nicht geltend macht. Dabei bedient er sich manipulativer Methoden. Mit Parteispenden, Propaganda und Geheimdiensteinsätzen werden Entscheidungsträger unter Druck gesetzt und erpresst. Eine alarmierende Bestandsaufnahme, die zeigt, wie gefährlich Putin mit seinen KGB-Methoden für unsere Demokratie ist. Dabei legt Reitschuster sein Hauptaugenmerk auf die Aktivitäten des Kremls in Deutschland.

Der Autor beschreibt die vielfältigen Mittel, denen sich das russische Regime bedient, um seine machtpolitischen Interessen im Westen durchzusetzen und geopolitisch zu expandieren. Reitschuster schildert darüber hinaus, wie Putin sich hierzulande der Medien bedient, um Stimmungen nachhaltig zu beeinflussen und zu manipulieren.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung bittet um vorherige Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter der 0511 – 400 80 980 oder per Faxantwort (siehe Link zur Einladung).

Ich werde auch dabei sein, in die Veranstaltung einführen und die anschließende Diskussion moderieren. Ich würde mich sehr freuen, wenn viele von Ihnen und Euch diese mit Sicherheit spannende Veranstaltung besuchen würden.

Herzliche Grüße

Ihr/Euer

Mattfeldt blau

 

 

Andreas Mattfeldt

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