Pressespiegel

Stimmen zum Linie 4-Spatenstich

Von PETER HANUSCHKE Lilienthal. “Es ist heute eine deutliche Aufbruchstimmung zu spüren”, sagt Volker Arndt vom BSAG-Vorstand. “18 Jahre Planung sind genug; jeder kriegt nun mit, dass die Linie 4 kein Hirngespinst ist.” “Wir wünschen Lilienthal bei der Umsetzung viel Glück”, sagt Grasbergs Bürgermeisterin Marion Schorfmann. “Was wir noch nicht wissen, ist allerdings, ob sich

300 zusätzliche Arbeitskräfte bei Dodenhof

Einkaufszentrum investiert rund 28Millionen Euro / Grundstein für ein neues Kapitel der Firmengeschichte Von Uwe Dammann Posthausen. Eine Investitionssumme von stolzen 28 Millionen Euro, 300 zusätzliche Arbeitsplätze und weitere 10000 Quadratmeter Verkaufsfläche. Das Kaufhaus Dodenhof geizt auch bei dem neuen Großprojekt im Jahr eins nach dem 100-jährigen Jubiläum nicht mit Superlativen. Vor rund 100 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Verwaltung legten Ralph Dodenhof, Center-Manager Berndt Chylla und Polier Sadat Sehovic den Grundstein für ein neues Haus für Mode, Lifestyle und Gastronomie. Im Herbst wird hier Richtfest gefeiert, und im Frühjahr 2012 soll das neue Gebäude fertiggestellt sein. Das Angebot des Einkaufszentrums wird damit um zusätzliche 10000 Quadratmeter, insgesamt 24 Marken-Stores, weitere Dienstleister und Gastronomieanbieter erweitert.  

Kulturelle Gräben überspringen

Kulturelle Gräben überspringen

Ministerin Aygül Özkan in Verden: Integration ist keine Einbahnstraße Von Anke Landwehr Verden. Integration ist: “Wenn sich alle aufeinander zubewegen.” – “Keine Einbahnstraße.” – “Das Überwinden des Fremdseins.” – “Der Schlüssel zu ihrem Gelingen ist die Sprache”. Was Aygül Özkan, Niedersachsens Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Integration, bei ihrem Auftritt am Dienstagabend im Dauelser “Eichenkrug” zu sagen hatte, ließ einige Zuhörer konsterniert zurück. “Und was hat das jetzt gebracht?”, fragten sich Umut Ünlü, Vorsitzender des Vereins TürkSport, S.ine Stellvertreterin Nadine Beglau und Trainer Herbert Kamp. Ünlü hätte gerne neben Ertan Ünlü, dem Vorsitzenden der Türkisch-Islamischen Union (Ditib) in Verden, auf dem Podium gesessen. Dann hätte er nicht von seinem Platz an einem der hinteren Tische berichten müssen, dass Türksport seiner Meinung nach Integration bereits lebt. “Wir sind der einzige Verein in Verden mit einer Frauenmannschaft, und wir haben eine Deutsche im Vorstand.”

Die Freude am Sprechen fördern

Bundesprogramm “Offensive frühe Chancen”: Kitas können Fachpersonal einstellen Von Ulrich Tatje Achim. Die drei Achimer Kindertagesstätten Uphusen, Mitte und Schlaumäuse sowie der Kindergarten Am Berg in Oyten profitieren vom Programm “Offensive frühe Chancen” des Bundesfamilienministeriums. Jährlich bekommt Achim 50000 Euro, Oyten 25000. Mit dem Geld können die Kitas Sprachförderpersonal einstellen. Sprache sei entscheidend für schulischen und beruflichen Erfolg, betont Ministerin Kristina Schröder (CDU). “Je früher, desto besser”, beurteilt Bärbel Elmers, Kita-Leiterin Achim-Mitte, deshalb das Sprachförderprogramm für Kindergärten des Bundesfamilienministeriums. Sie will die neue Mitarbeiterin deshalb bereits in der Kinderkrippe einsetzen. Der Kindertagesstätte Schlaumäuse als sogenannter Schwerpunkt-Kita Sprache und Integration wurde eine halbe Stelle genehmigt, Uphusen und Mitte müssen sich eine halbe Stelle teilen. Oyten ist ebenfalls als Schwerpunkt-Kita eingestuft und erhält Geld für eine halbe Stelle einer Sprachförderkraft. Ministerin Kristina Schröder will mit dem Programm in einer ersten Runde 3000 Kitas in Deutschland (später weitere 1000) unterstützen. Bis 2014 stehen dafür rund 400 Millionen Euro zur Verfügung. In Niedersachsen gibt es 239 Schwerpunkt-Kitas. Sie sollen das Sprachförderprogramm in der jeweiligen Gemeinde federführend umsetzen.

Geldsegen für die Erbhof-Sanierung

Geldsegen für die Erbhof-Sanierung

Bewilligungsbescheide gestern überreicht / 1,4 Millionen Euro Gesamtkosten / Überregionale Bedeutung THEDINGHAUSEN (sp).Der Thedinghauser Erbhof (Baujahr 1620) ist anerkanntermaßen eines der herausragenden noch existierenden Bauwerke der (Weser)-Renaissance. Kein Wunder, dass Samtgemeinde und Gemeinde Thedinghausen das historische Bauwerk mit überregionaler Bedeutung erhalten möchten. Die Finanzmittel der Kommune reichen hierfür aber bei Weitem nicht aus. Allein die Rekonstruktion des Renaissance-Saales inklusive begleitender Maßnahmen wie Dacherneuerung, Heizung- und Toilettenanlagen sowie Aufzug und kostet 1,4 Millionen Euro. Da sind Förder- und Sponsorengelder natürlich gern gesehen. Gestern Nachmittag trafen sich die Vertreter der „edlen Spender“ auf dem Erbhof, um ihre Förder- und Zuschussbescheide höchstpersönlich zu überbringen und das künftige Vorzeigeobjekt in Augenschein zu nehmen. Das niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege (vertreten durch Landesdenkmalpfleger Dr. Volker Glänzer und Abteilungsleiter Steffen Ganzlow) überbrachte 274000 Euro aus Bundes- und 40000 Euro aus Landesmitteln. Die niedersächsische Behörde für Landentwicklung (vertreten durch Dezernatsleiter Siegfried Dierken und Sachbearbeiterin Elisabeth Hoferer) hatte 200000 Euro aus EU-Mitteln im Gepäck. Die Kreissparkasse, vertreten durch die Vorstandsvorsitzende Silke Korthals sowie Henning Struckmann und Sabine Meyer von der örtlichen Filiale, übergab 75000 Euro von der Landes- sowie 25000 Euro von der Kreis-Stiftung.

Neues Konzept für Mehrgenerationenhäuser

Neues Konzept für Mehrgenerationenhäuser

Bund knüpft weitere Förderung an Bedingungen / Einrichtungen sollen sich mehr um Demenzkranke kümmern   Von Hans Ettemeyer Osterholz-Scharmbeck. Sie sind der Stolz der Dörfer und Stadtteile: Die vor sieben Jahren durch die damalige niedersächsische Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) initiierten und seit fünf Jahren vom Bund geförderten Mehrgenerationenhäuser. Ende des Jahres läuft die Bundesförderung aus. Ein abgespecktes Folgeprogramm ist an neue Angebotsschwerpunkte geknüpft. Besonders die Umsetzung des Bereichs “Alter und Pflege” erweist sich für einige Einrichtungen als schwierig. 500 Mehrgenerationenhäuser (MGH) gibt es bundesweit, 34 davon stehen in Niedersachsen, unter anderem in Dörverden-Westen (Kreis Verden), in Waffensen (Kreis Rotenburg), in Osterholz-Scharmbeck sowie in Brinkum und Barnstorf (Kreis Diepholz). Das Angebot in den MGH richtet sich an Menschen aller Altersgruppen. Es reicht von der Kinderbetreuung über regelmäßige Mittagstische für Senioren und Kinder, Weiterbildung für Jung und Alt, Freizeitaktivitäten bis hin zur Beratung in Gesundheitsfragen. Die Häuser werden von Vereinen oder den Kommunen betrieben, mit Teilzeitbeschäftigten und mit großem ehrenamtlichen Engagement. Fünf Jahre lang hat der Bund jede Einrichtung pro Jahr mit 40000 Euro bezuschusst. Künftig will Berlin nur noch 30000 Euro zahlen. “Die Reduzierung ist besser als gar keine Förderung”, sagt der Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt (CDU) aus Langwedel. Er ist im Haushaltsausschuss Berichterstatter für den Etat des Familienministeriums und damit bestens vertraut mit dem neuen Förderprogramm für Mehrgenerationenhäuser. In den vergangenen Wochen hat er mehrere Einrichtungen in der Region besucht. Auch in Zukunft werde der generationenübergreifende Ansatz die Arbeit der Häuser prägen, so Mattfeldt. Doch mit dem Folgeprogramm wolle das Bundesfamilienministerium auch neue inhaltliche Schwerpunkte setzen. Einer betrifft den Bereich “Alter und Pflege”, der unter anderem ein Unterstützungs- und Beratungsangebot für ältere Menschen, Pflegebedürftige und Demenzkranke und ihre Angehörigen vorsieht. “Das bereitet uns Kopfschmerzen”, erfuhr Mattfeldt bei seinem Besuch im MGH Schaumlöffel in Brinkum von Ralf Sbresny, Mitglied im Vorstand der Bürgerstiftung Stuhr, die das Haus betreibt. Im Brinkumer MGH wurden bis vor zwei Jahren Demenzkranke betreut. Doch das habe sich nicht bewährt, so Sbresny. Es sei dann die Einrichtung Pro Dem gegründet worden, die sich jetzt in unmittelbarer Nachbarschaft ausschließlich um Demenzkranke kümmere. Gleichwohl komme es in Brinkum auch weiterhin zu Begegnungen zwischen Betreuten aus Pro Dem und Nutzern des MGH, unter anderem beim gemeinsamen Mittagstisch. Auch Mattfeldt steht der Betreuung von Demenzkranken in MGH kritisch gegenüber. Das lasse sich kaum mit den anderen Aufgaben eines Mehrgenerationenhauses vereinbaren. Inzwischen böten das auch nur noch ganz wenige Häuser an. Die Demenzbetreuung geht zurück auf die MGH-Initiatorin von der Leyen. © Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Verdener Nachrichten Seite: 11 Datum: 08.04.2011  

Deutsch lernen im Kindergarten

Bund fördert Achim und Oyten Von Ulrich Tatje Achim·Oyten. Drei Kindergärten in Achim und einer in Oyten werden in den kommenden vier Jahren zusätzliche Mitarbeiter zur Sprachförderung beschäftigen können. Wie der Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt (CDU) bekanntgab, sind die vier Kindertagesstätten ins Förderprogramm des Bundesfamilienministeriums “Offensive frühe Chancen” aufgenommen worden. Die Achimer Kindergärten erhalten pro Jahr

“Frühe Chancen” für Kitas

Borsteler Einrichtungen erhalten 200000 Euro aus Förderprogramm Von Anke Landwehr Verden. Die Kindertagesstätten Carl-Hesse-Straße und Borstel werden in den nächsten vier Jahren insgesamt 200000 Euro aus dem Förderprogramm “Offensive frühe Chancen” des Bundesfamilienministeriums erhalten. Das teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt mit. Das Geld ist für die Sprachförderung bestimmt, um die Mittel hatte sich die Stadt

Wasserschifffahrtsamt droht Sparwelle

Wasserschifffahrtsamt droht Sparwelle

ver.di-Diskussionsveranstaltung zu Reformvorhaben des Verkehrsministeriums / Saal im Niedersachsenhof voll besetzt VERDEN(kle).Seit zwei Jahrzehnten reiht sich in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung eine Reform an die andere, und jedes neue Jahr brachte eine Personaleinsparung mit sich. Jetzt aber kommt aus Berlin eine Reformwelle auf die Mitarbeiter in den Ämtern zu, die so etwas wie Weltuntergangsstimmung unter ihnen verbreitet. Kein Wunder also, dass der Saal im Niedersachsenhof bis auf den letzten Platz besetzt war, als die Gewerkschaft ver.di zur Diskussionsveranstaltung über die Reform des Wasser- und Schifffahrtsamts Verden eingeladen hatte.  

Mattfeldt für Spezialerlaubnis

 “Feuerwehrführerschein” Thema Von KATJA KRUG Landkreis Osterholz. Ein spezieller “Feuerwehrführerschein” soll sich ehrenamtlich engagierenden Bürgern den Zugang zur Fahrerlaubnis für Einsatzfahrten erleichtern. Der Verkehrsausschuss des Bundestages beschloss hierzu eine Regelung. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren, des Rettungsdienstes und des Katastrophenschutzes sollen nach dem Willen des Ausschusses zukünftig Fahrzeuge bis zu einem Gesamtgewicht von 7,5 Tonnen fahren

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